Wadersloh (mw). Nach der Sommerpause begrüßte Marianne Böckmann fast 70 Frauen zum Morgentreff im Pfarrheim St. Margareta. Die Wiedersehensfreude war bei allen groß, und gemeinsam wurde ein von Gisela Kettrup angestimmter Kanon gesungen. Als Referent war Marius Krumtünger, Bestattermeister und Inhaber des gleichnamigen Unternehmens in Wadersloh, eingeladen. Neben Informationen über die Bestattungsleistungen im Überblick, gab es Wissenswertes zu Vorsorgemöglichkeiten und Bestattungsarten.
Stirbt ein naher Angehöriger, ist es neben der Trauer hilfreich, dessen persönliche Wünsche bei Lebzeiten zu kennen. Von Vorteil ist eine Bestattungsvorsorge nach eigenen Vorstellungen, die man bis ins Detail planen kann. Wer einen Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag mit einer Einmalzahlung abschließt, hat die Gewissheit, dass dieses Geld im Falle einer Heimunterbringung vor dem Sozialamt geschützt ist.
Nach Feststellung Krumtüngers geht die Entwicklung dahin, dass immer mehr Menschen eine Trauerfeier mit Trauerrednerinnen oder -rednern wünschen und, dass die Zahl der Feuerbestattungen leicht steigt. Aufschlussreich für die Morgenrunde waren die verschiedenen Bestattungsformen wie Erd- oder Urnenbestattung mit und ohne Grabpflege auf den Friedhöfen in der Gemeinde Wadersloh. Alternative Bestattungsformen wie Baumbestattungen in Fried- oder Forstwäldern oder Seebestattungen sind ebenfalls möglich.
An diesem stimmungsvollen Spätsommermorgen gab es Antworten auf viele Fragen und es entstand ein reger Austausch. Letztendlich ist es tröstlich zu wissen, bei der Planung und Durchführung der „letzten Reise“ fachliche und persönliche Unterstützung zu bekommen.
Text / Foto: E. Schultz


