Münster/Münsterland/Emscher-Lippe-Region (mw). Ob bei Konflikten in der Klasse, familiären Belastungen, Mobbing oder wiederholten Fehlzeiten: Schulsozialarbeit ist für viele Kinder und Jugendliche eine wichtige und niedrigschwellige Anlaufstelle im Schulalltag. Für diese Unterstützung vor Ort an den Schulen hat die Bezirksregierung Münster für das Schuljahr 2026/27 insgesamt etwa 7,89 Millionen Euro Fördermittel für den Regierungsbezirk Münster bewilligt. In den Kreis WAF fließen davon 629.467,76 Euro.
Von den Mitteln profitieren alle Kreise und kreisfreien Städte des Regierungsbezirks Münster. Die entsprechenden Förderbescheide hat Regierungspräsident Andreas Bothe gestern (14. September) an die Oberbürgermeister und Landräte überreicht.
„Schulsozialarbeit hilft dort, wo Unterstützung besonders schnell und unkompliziert gebraucht wird: direkt an den Schulen“, sagte Regierungspräsident Andreas Bothe während der Bescheidübergabe, die im Rahmen der Hauptverwaltungsbeamtenkonferenz in den Räumlichkeiten der Bezirksregierung Münster stattgefunden hat. „Sie stärkt und unterstützt die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern und Lehrkräfte in schwierigen Situationen und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Bildungsgerechtigkeit im Schulalltag “, so Andreas Bothe weiter.
Schulsozialarbeiter:innen beraten bei persönlichen, familiären oder schulischen Herausforderungen, fördern soziale Kompetenzen und vermitteln bei Bedarf an außerschulische Beratungs- und Hilfsangebote. Dadurch sollen Benachteiligungen frühzeitig abgebaut werden, um allen Schüler:innen bessere Chancen auf erfolgreiche Bildungswege zu eröffnen.
Gefördert werden die Personalkosten für Schulsozialarbeiter:innen sowie die mit diesen Arbeitsplätzen verbundenen Sachausgaben. Die Mittel zur Förderung der Schulsozialarbeit werden vom Land Nordrhein-Westfalen bereitgestellt.
Quelle: Bezirksregierung


