Wadersloh (mw/bb). Ein wenig Müdigkeit steht ihnen noch ins Gesicht geschrieben, aber überwiegend ist es Freude über das gute Gelingen der „Gewerbeschau in Wadersloh 2025“. Markus Mandera (1. Vorsitzender, Gewerbeverein Wadersloh), Elisabeth Fleiter (Geschäftsführerin, Gewerbeverein Wadersloh) und Lara Rassenhövel (Wadersloh Marketing) sind erschöpft, aber vor allem glücklich, dass die zweitägige Großveranstaltung ein voller Erfolg war. MW hat sich mit dem Trio auf dem Festplatz zur Nachlese getroffen.






Die Festwiese sieht schon fast wieder so aus wie vorher. Das große Ausstellerzelt ist abgebaut, die letzten Spuren werden in den nächsten Tagen auch verschwinden. Was bleibt, ist ein von langer Hand akribisch vorbereitetes Event, das die Erwartungen deutlich übertroffen hat. Rund 10.000 Besucherinnen und Besucher waren nach Schätzungen am Wochenende auf der Areal, um sich über die heimische Wirtschaft zu informieren. Wurde das Ziel, eine „Gewerbeschau für alle“ zu organisieren, erreicht?
„Wir haben unser Ziel auf jeden Fall erreicht, Gefühlt waren von 1-99 Jahren alle vertreten. Das spiegelte sich auch im Programm wider. Wir konnten allen Altersklassen ein Angebot machen. Das hat einfach richtig viel Spaß gemacht“, fasst Elisabeth Fleiter das vergangene Wochenende zusammen. „Auch die Aussteller waren glücklich. Das wurde uns noch direkt während der Veranstaltung von vielen Seiten mitgeteilt. Das war auch für die Gemeinschaft im Gewerbeverein wichtig und zeigte sich auch schon während des Aufbaus und beim Aufbau: Das war ein großes Miteinander“, ergänzt Lara Rassenhövel.
Als Wirtschaftsstandort hat die Gemeinde Wadersloh eine breite Vielfalt präsentiert, die in den Reihen der Teilnehmenden schnell eine besondere Eigendynamik angenommen habe, die über Gewerbetreibende und Gewerke hinaus Begeisterung entfachte: „In den KiTas wurden in den vergangenen Wochen nur noch Stücke von Volker Rosin gespielt, damit alle am Sonntag textsicher mitmachen konnten“, so die Verantwortlichen. Viel Wertschätzung also von allen Seiten, die das Dorfgefüge stärkten.
Für Markus Mandera (Geschäftsführer des Malerbetriebs Willi Konert) war die Gewerbeschau 2025 auch deswegen besonders, weil er zum ersten Mal auch „hinter den Kulissen“ dabei war und nicht nur als Aussteller: „Ich habe viel Respekt vor der ganzen Arbeit und den Abläufen. Gut gefallen hat mir, dass wir als Gewerbetreibende am Montag beim Unternehmerfrühstück die Gelegenheit hatten, uns über das Wochenende auszutauschen.“

An beiden Tagen schlängelten sich die Besucher wie bei einer Polonäse durch das Zelt. Trotz der vielen Arbeit haben die teilnehmenden Betriebe die Gewerbeschau, was das Netzwerken und den Kundenkontakt betrifft, als als sehr gewinnbringend gesehen. „Den Hut muss man auch vor den Gastronomen ziehen. Alle sind über sich hinausgewachsen“, bringt es Elisbeth Fleiter auf den Punkt. Beim gemeinsamen Abendessen der Unternehmen kümmerte sich Marc Freitag mit seienm Team für das Catering für 200 Leute. Am Montag sorgten Iris und Anne Dyballa vom „Lieschen“ für das Frühstück der Teilnehmenden.
Mit dem Schwung der positiven Resonanz darf die Frage erlaubt sein, wann denn die nächste Gewerbeschau ansteht. Da wollten sich Gewerbeverein und Wadersloh Markting noch nicht final festlegen. Fest steht: Ein Turnus von 5 Jahren könnte realistisch sein. Schließlich tue sich in der Wadersloher Wirtschaft viel und das möchte man auch zeigen. „Wir werden auch weiterhin Neues ausprobieren.“ (Elisabeth Fleiter) – „Und den Elan nutzen, um darauf aufzubauen.“ (Lara Rassenhövel). „Schön, dass es so gut angenommen wurde. Das war einfach ein harmonisches Zusammenspiel von allem!“ (Markus Mandera)
Fotos/Text: B. Brüggenthies


