Wadersloh (mw/bb). Die letzten verbliebenen Trödelkisten sind gerade erst wieder eingelagert, da findet der „Adventströdel“ der Sekundarschule auch sein nachhaltiges Finale: Die SchĂĽlerinnen und SchĂĽler der Abschlussklasse 2023 hielten ihr (soziales) Versprechen und ĂĽberraschten vergangene Woche das Team des „Wadersloher Lädchens“ mit mehreren Einkaufwagen voller Lebensmittelspenden.
Der Deal war so einfach, wie genial: Die SchĂĽlerinnen und SchĂĽler boten Anfang Dezember gut erhaltende Dekoartikel, BĂĽcher, CDs und Spielzeug gegen eine Spende zum Verkauf an. Nachhaltig und zugleich sozial. Viele gebrauchte schöne Dinge fanden neue Besitzer und die Spendendosen fĂĽllten sich. Neben Kaffee, Kuchen und Waffeln wurden auch Weihnachtskarten fĂĽr den guten Zweck angeboten. Zu gleichen Teilen sollten die Erlöse dann in die Abschluss-Kasse und zum „Wadersloher Lädchen“ flieĂźen. Die Ghana-AG sammelte ebenfalls beim Aktionstag fĂĽr den guten Zweck und verkaufte BĂĽgelperlen-Untersetzer zugunsten der Partnerschule in Afrika. Doch zurĂĽck zum „Lädchen“.
Zur Mittagszeit machten sich sechs SchĂĽlerinnen gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Katharina Deimel und Jana Zimmermann auf dem Weg zum Dreischenhof. In einem SuUpermarkt wurden die Einkaufswagen bis oben hin gefĂĽllt. Dosen-Obst, Konserven, Mehl, Zucker und weitere haltbare Lebensmittel fanden den Weg in die Wagen. Ein Gegenwert von 650 Euro in Form von Lebensmitteln zum Fest zog dann sicher verladen als Karawanne der Nächstenliebe zur nahegelegenen Ausgabestelle der Ennigerloher Tafel. Vor Ort begrĂĽĂźte Maria Bouschery die Delegation der Sekundarschule und zeigte sich nicht nur dankbar, sondern auch ĂĽberrascht: „Mit so vielen Lebensmitteln hätte ich nie gerechnet! Da werden sich unsere Bedarfsgemeinschaften freuen.“ Viele Hände, schnelles Ende: Die Helferinnen in der Not (Anm. d. Red.: Das „Wadersloher Lädchen“ ist aufgrund der aktuellen Energiekrise und dem andauernden Krieg in Osteuropa an der Belastungsgrenze und dringend auf Spenden in Form von Geld und Lebensmitteln angewiesen!) packten alles schnell aus und lieĂźen sich kurz von Maria Bouschery ĂĽber die aktuelle Situation im „Lädchen“ aufklären. Gebrauchtes und gut Erhaltenes gegen eine Spende, mit der dann Lebensmittel fĂĽr Menschen mit geringem Einkommen gekauft werden: Eine soziale und nachhaltige Sache. Ein rundum gelungener Einsatz der Jugendlichen, die ein groĂźes Herz fĂĽr ihre Mitmenschen zeigen.



Fotos/Text: BrĂĽggenthies


