Hamm/Wadersloh (mw). Prostatakrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes. Viele Patienten beschäftigt vor einer Operation vor allem eine Frage: Können Kontinenz und Potenz erhalten bleiben? Bislang nahmen Männer oft weite Wege auf sich, um zu einem Spezialisten zu gelangen, der sich für Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs einen Namen gemacht hat. Einen solchen Prostatakarzinom-Spezialisten gibt es jetzt jedoch auch in der Region: Privatdozent Dr. med. Sami-Ramzi Leyh-Bannurah hat an der St. Barbara-Klinik Hamm beste Voraussetzungen für die Diagnose und Behandlung aufgebaut.
Dazu gehört auch der Einsatz der roboterassistierten Chirurgie mit dem Da-Vinci-System sowie die Anwendung moderner Diagnoseverfahren, die MRT und Ultraschall miteinander verbinden. Mit der MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie können MRT-Bilder mit dem Ultraschallbild zusammengeführt werden. Durch dieses kombinierte Verfahren lässt sich der Krebs besonders detailgenau lokalisieren.
Mit der technisch optimalen Unterstützung des Da-Vinci-Systems kann Dr. Leyh-Bannurah seine jahrelange Erfahrung mit roboterassistierten Operationen anwenden. Schon während der Operation werden zudem die Ränder des Operationsgebietes analysiert, um so viel krankes Gewebe wie nötig und so wenig gesundes Gewebe wie möglich zu entfernen. Die Verfahren sollen dabei dazu beitragen, die Kontinenz und Potenz der Patienten möglichst zu erhalten. Dr. Leyh-Bannurah stellt im Rahmen einer Veranstaltung der Volkshochschule Beckum-Wadersloh Betroffenen, Fachleuten und Interessierten moderne Möglichkeiten zur Diagnose und Therapie von Prostatakrebs vor.
Der Vortrag findet am 29. September 2026 um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses der Gemeinde Wadersloh, Liesborner Str. 5, statt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.



